Gemeinde Frielendorf Stadt Schwalmstadt
Wir über uns

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In 1996 wurde durch die Gründung des Vereins für Regionalentwicklung in der Schwalm die Basis für die interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen Schwalmstadt, Willingshausen und Schrecksbach in den Bereichen Wirtschaft und Verkehr, Kultur, Tourismus, Gesundheitseinrichtungen und soziale Infrastruktur geschaffen.

Die Zusammenarbeit verfolgt insbesondere folgende Zielsetzungen:

  1. Stärkung der gemeinsamen regionalen Entwicklungsplanung, gemeinsame Festlegung von Entwicklungszielen und Strategien
  2. Entwicklung einer Politik zur verbesserten Nutzung und zum Ausbau der sozialen und kulturellen Infrastruktur sowie
  3. die Feststellung der unterschiedlichen lokalen Ansatzpunkte und Funktionsschwerpunkte anhand der jeweiligen spezifischen Stärken, Ausgleich örtlicher Standortnachteile und Verknüpfung der lokalen Potentiale zu einem attraktiven Angebot.

Im Bereich Tourismus entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden Schrecksbach und Willingshausen die im Jahr 1998 zur Auflösung des Verkehrsbüros der Schwalm (seit 1987 für Schwalmstadt tätig) und gleichzeitiger Neugründung des gemeinsam getragenen Vereins Schwalm-Touristik e.V. führte. Aufgabe des Vereins ist die Abwicklung aller kommunaler Zuständigkeiten im Bereich des Fremdenverkehrs und Darstellung der Region Schwalm.


Für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung (insbesondere im Zuge des Weiterbaus der BAB A 49 nach Süden) werden als wichtigste Ziele u.a. die Unterstützung des Strukturwandels und die Intensivierung der interkommunalen Kooperation gesehen.

So wird bereits im Jahr 2002 die

  1. Einrichtung eines Gründerzentrums und die

  2. Erschließung und Vermarktung eines Interkommunalen Gewerbegebietes gemeinsam mit den Kommunen Schwalmstadt, Frielendorf, Gilserberg, Schrecksbach und Willingshausen geplant.


Im Sommer 2002 wurde zwischen den Gemeinden Schwalmstadt und Frielendorf die Ausweisung eines Interkommunales Gewerbegebiet („Hollenbach II“) vereinbart.

In den folgenden beiden Jahren wurde ein Konzeptansatz zur Einrichtung eines Gründerzentrums entwickelt, der sich zunächst an den Erfahrungen vergleichbarer Einrichtungen orientierte. Am Ende dieser Prozesses ist man von dem Grundgedanken des „klassischen“ immobiliengebundenen Gründerzentrums abgerückt und mit der Einrichtung des virtuellen Gründerzentrums in der Schwalm neue Wege gegangen.

Seit 2007 wird das Projekt ohne die Mitwirkung der Gemeinde Schrecksbach fortgesetzt.

Ab dem Jahr 2008 ist das Virtuelle Gründerzentrum in den Zweckverband Schwalm integriert worden.

Das Beratungsangebot wurde bis einschließlich 2010 zu 50 % durch Fördermittel der EU (Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung RWB-EFRE-Programm) und zu 50 % durch die Mitgliedskommunen finanziert.

Ab 2011 hatten sich die Gemeindevertreter der Mitgliedskommunen für die Weiterführung des Projektes auch ohne Zuschüsse ausgesprochen. Im Jahr 2012 haben die Gemeinden Gilserberg und Willingshausen sich gegen eine weitere finanzielle Beteiligung beim VGZ Schwalm entschieden.

Schwalmstadt und Frielendorf werden das Projekt allein weiterführen. Daher wird es auch im kommenden Jahr möglich sein, diese Dienstleistung gebührenfrei anzubieten, allerdings nur noch für GründerInnen aus den beiden Mitgliedskommunen.